Ihr Buch hat ein Gesicht
Wiens Buchhandel hat viele
  • Alice Bohdal, tiempe nuevo
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    Meine Erfahrungen der letzten Monate sind durchwegs positiv: Viele neue Kunden (ja, vor allem Männer), die meinen, sie wollen nicht mehr bei Amazon bestellen und lieber den lokalen Buchhandel unterstützen und deshalb bei uns bestellen. Die meisten sind dann ganz erstaunt darüber, wie schnell das geht! Die Plakate mit den Buchgesichtern kommen sehr gut an, vor allem abends stehen oft Leute davor und unterhalten sich darüber, wen sie kennen und in welcher Buchhandlung sie schon mal waren – find ich lustig!

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    Alice Bohdal, tiempo nuevo
  • Bernhard Bastien, Buchhandlung Lerchenfeld
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    Wir bewegen uns gegen den Trend. Ein ausgewähltes Sortiment aus aktuellen Titeln und einer breiten Backlist von Longsellern, ergänzt um Raritäten und abgerundet durch unseren Bob-Dylan-Schwerpunkt kommt bei unseren Kunden genauso gut an, wie persönliche Beratung, Betreuung und Bestellservice.
    Wir bekommen nicht nur täglich Lob : „Grandiose Auswahl“  „Sehr schöne (gemütliche) Buchhandlung“ „Sie haben ja eh alles da was ich brauche“ „Was, so schnell ist das Buch da – wow!“, wir haben auch 2013 ein ganz klares Umsatzplus erreicht.
    Unsere Aktivitäten beschränken sich nicht nur auf Lektüre-Empfehlungen und Bestellservice, wir veranstalten auch seit zehn Jahren einen Lesezirkel und mehrmals jährlich Autorenlesungen.
    Die Aktion „Ihr Buch hat ein Gesicht“ wurde von vielen Kunden wahrgenommen. Auch uns hat sie motiviert: Man fühlt sich nicht (mehr) als Einzelkämpfer, der Austausch und das Ziehen am selben Strang rückt die „kleinen“ näherzusammen.

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    Bernhard Bastien, Buchhandlung Lerchenfeld
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    Neben den positiven Umsatzentwicklungen der letzten beiden Jahre ist vor allem erfreulich, dass auch (wieder) verstärkt jüngeres Publikum in die altmodische Buchhandlung kommt und es zu schätzen weiß, dass über Inhalte bescheid gewusst wird und dass darüber geredet und diskutiert werden kann.    

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    Bernhard Riedl, Buchhandlung Bernhard Riedl
  • Brigitte Jilg, Buchhandlung Stöger
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    Auch 2013 haben wir auf persönliche Beratung und guten Service gesetzt. Unser Sortiment ist sehr sorgfältig ausgewählt. Wir besorgen auch „exotische“ Titel und antiquarische Bücher. Unser Online-Shop wird vermehrt in Anspruch genommen, gerade der kostenlose Versand wir sehr positiv wahrgenommen.
    Es motiviert uns, dass noch immer viele Menschen zum gedruckten Buch greifen, das sie gerne in ihrer Buchhandlung, wo man sie und ihre Vorlieben kennt, persönlich kaufen.
    Wir haben Freude daran, dass es immer wieder tolle Bestseller gibt, die das Geschäft zusätzlich ankurbeln (Trend zum Zweitbuch).
    Unser Team besteht aus passionierten „Büchermenschen“, die Spaß an der Arbeit und dem Umgang mit Kunden haben. In unserer Buchhandlung „menschelt“ es halt noch, was unsere zahlreichen Stammkunden sehr schätzen.
    Für die Aktion „Ihr Buch hat…“ bekamen wir von unseren Kunden vielfach positive Reaktionen! Wir werden oft darauf angesprochen. Die gute mediale Berichterstattung zum Thema „Amazon“ hat vielen die Augen geöffnet.

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    Brigitte Jilg, Buchhandlung Stöger
  • Brigitte und Guido Wetter, Buchhandlung in Mauer
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    Wir pflegen eine gute Buchhändler-Tradition: unsere persönliche Empfehlung. Unsere Kunden freuen sich, wenn sie bei uns auch Bücher bekommen, die nicht auf den Bestsellerlisten stehen, die trotzdem (!) gut sind. Dieses Rezept pflegen wir mit großem Erfolg seit fünf Jahren. Auf die Aktion „Ihr Buch hat ein Gesicht …“ haben wir durchwegs nur positive Rückmeldungen von unseren Kunden bekommen. Wenn man unseren KundInnen glauben schenken darf, kauft online eh NIEMAND! Wir blicken also durchwegs zufrieden auf das Jahr 2013.

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    Brigitte und Guido Wetter, Buchhandlung in Mauer
  • Christoph Eckl
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    Ein sensationelles Jahr neigt sich dem wohlverdienten Ende zu. Wir spüren eine deutliche Rückbesinnung der Kundinnen und Kunden auf die Leistungen des kleinen unabhängigen Buchhandels. Endlich wurden mit der Buchgesichter-Kampagne die Stärken der vielen kleinen und engagierten Buchhändlerinnen und Buchhändler vor den Vorhang geholt. So kann und darf es weiter gehen.

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    Christoph Eckl, Buchhandlung Lesezeit
  • Alice Bohdal, tiempe nuevo
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    Meiner Meinung nach sind Umsatzrückgänge sind zur Zeit nicht zu stoppen. Unsere Kunden bestellen sowohl im Geschäft als auch verstärkt im Online-Handel. Wir verstecken uns nicht im Geschäft, sondern gehen offensiver zum Kunden, also zu Schulen, Kindergärten etc. Dementsprechend passen wir auch unser Sortiment in diese Richtung an.
    Die Aktion „Ihr Buch hat ein Gesicht“ hat bewirkt, dass die Kunden wieder eine bewusstere Einstellung zum stationären Buchhandel entwickeln (natürlich auch mit Hilfe der negativen Berichterstattung über Amazon). Wir versuchen auch selbst, den Kunden unsere Online-Plattform nahe zu bringen, was aber sehr mühsam ist. Es müsste auch mehr öffentlichkeitswirksam (WKO etc.) berichtet werden, dass der Buchhandel auch Arbeitsplätze bietet, Lehrlinge ausbildet und das „geistige Umfeld“ in Österreich fördert.

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    Herbert Freudensprung
  • Anna Jeller, Anna Jeller Buchhandlung
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    Auch wenn das Monster Amazon einen riesigen Schatten über die Buchhandels-Landschaft wirft: Wir sind optimistisch! Viele unserer Kunden sprechen uns nicht nur Mut zu, sondern kaufen auch wieder vermehrt Bücher ein. Das persönliche Gespräch, das Ohr am Kunden, viele kleine Veranstaltungen fördern die Kundenbindung – die Buchhandlung wird wieder das kulturelle Bezirks-Zentrum. Natürlich sind wir auch im Netz und auf Facebook aktiv, auch hier mit besonderen, persönlichen Angeboten und Tipps. "Ihr Buch hat ein Gesicht" wird wahrgenommen und zaubert sogar ein Lächeln auf das Gesicht mancher Kunden! 

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    Karl Hintermayer, Hintermayer Buchhandlung und Buchversand
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    Mit der Aktion „Buchgesicht“ haben wir Selbstvertrauen bekommen!
    Eine ohnmächtige Standesvertretung bekommt Anschauungsunterricht in Sachen Unternehmergeist!
    Der Erfolg gibt uns recht! Stamm- und neue Kunden kommen in unser Geschäft, es gibt Gespräche, Aufklärung und Aufmunterung!
    Hätten wir noch länger zugewartet, wären wir sang und klanglos im Amazonas untergegangen!
    Wir sind stolz, dass wir unseren Angestellten in die Augen sehen  können, eine faire Partnerschaft leben können! 

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    Lothar Laaber, Buchhandlung Laaber
  • Maria Kaufmann
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    Das vergangene Jahr war erfüllt von großartigen Gesprächen mit unseren Kunden. Die Sensibilität darüber, wen man gerade mit seinen Einkäufen des täglichen Lebens unterstützt, ist gewachsen. Das betrifft auch das Bücherkaufen. Viele haben die "Buchgesichter" entdeckt, sind gekommen und haben uns mit Ihrem Optimismus gestärkt. 
    Ganz bewusst haben sich außerdem viele gegen die großen Online-Händler entschieden, um gezielt in unserm Webshop zu schmökern und zu kaufen. 
    Wir freuen uns auf das kommende Jahr und sind sicher, dass der stationäre Einzelhandel durch den Willen des Konsumenten in Zukunft eine immer größere Rolle spielen kann. 
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    Maria Kaufmann, Buchkontor
  • Michael Kratochvil
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    Wir sind mit den Umsätzen des letzten Jahres zufrieden.
Vor allem der Onlineshop, den wir schon seit vielen Jahren betreiben, ist enorm gestiegen.
In der großen CD-Abteilung, die Kuppitsch schon seit Jahrzehnten führt, konnten wir stets den Umsatz gut halten können. Somit haben wir in einem Segment, in dem der Download von Inhalten bereits unzählige Schließungen von Geschäften zur Folge hatte, die Erfahrung weiterhin gute Umsätze machen zu können.

    Aktuell bilden wir vier Lehrlinge aus und geben diesen die Chance einen wunderbaren Beruf zu erlernen!
Mit all unserem Engagement sind wir sind der Tradition von 224 Jahre der Buchhandlung Kuppitsch verpflichtet. Dieses Haus hat eine sehr bewegte Geschichte, die wir weiterschreiben wollen. Diese Buchhandlung beherbergt auch viele Geschichten und ist oft Treffpunkt von Menschen die etwas zu erzählen haben.  

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    Michael Kratochvil, Buchhandlung Kuppitsch
  • Petra Hartlieb, Hartliebs Bücher
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    Seit der Amazon-Berichterstattung merken wir deutliche Umsatzsteigerungen. Wir haben im Web viele neue Kunden gewonnen, aber auch unsere Stammkunden nutzen zusätzlich das Angebot, online zu bestellen.
    Bei unserer Sortimentsgestaltung versuchen wir neben den Bestsellern auch noch das Besondere dazuhaben, etwas, womit man die Kunden überrascht. Und: Lesen und lesen und lesen und erzählen. Wenn ich dieses Geschäftsjahr kurz zusammenfassen soll: Viele neue Kunden. Viele junge, neue Kunden, die vorher ganz sicher bei Amazon bestellt haben. Und sie bleiben! Die Aktion „ Buch hat ein Gesicht – Wiens Buchhandel hat viele“  wurde von unseren Kunden als cool wahrgenommen. Sie sagen uns, dass sie ohnehin „buy local“ machen wollen.

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    Petra Hartlieb, Buchhandlung Hartliebs
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    Seit heute haben wir als zusätzliches Service einen webshop und hoffen, dass wir dadurch zusätzliche Kunden bekommen. Unsere Stammkunden aber versichern uns, lieber persönlich vorbeizukommen. Auch wenn sehr viele junge Menschen den online-Handel über große globalisierte Firmen bevorzugen, so gibt es auch einen – kleinen – Gegentrend: Junge Menschen kaufen bewusst bei uns. Diesen Trend wollen wir verstärken.
    Durch die Aktion insgesamt sind wir uns unserer Kernkompetenzen mehr bewusst geworden: Beratung, persönliches Gespräch, Begegnungen mit AutorInnen, eigene Auswahl der Bücher, und wir kommunizieren diese Themen selbstbewusster.
    Bei unseren Kunden ist die Aktion insgesamt gut angekommen. Wir sind dadurch auch mit neuen Kunden ins Gespräch gekommen. 

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    Susanne Remmer, Buchhandlung Franz Leo & Comp.
  • Veit Schmidt, Buchhandlung Löwenherz
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    Wir überzeugen, weil wir eine Meinung haben, aber keine Zensur üben: Wir sind Makler zwischen Büchern und den Wünschen unserer Kundinnen und Kunden.
    Online-Handel ist nicht nur praktisch, er ist auch wichtig, weil er ein uraltes Versprechen des Buchhandels einlöst, das einmal das Kernargument der Preisbindung war: Verfügbarkeit für alle – überall.
    Die Konkurrenz wächst nicht – der Konkurrenzdruck wächst, denn wir erleben eine Marktkonzentration, in der immer weniger Anbieter das immer gleiche Angebot in weitgehend gleicher Form machen. Auch die Online-Lösungen für Kleinbetriebe setzen auf White-Label-Shops, die sich letztlich nur kosmetisch voneinander abheben. Unsere Unterscheidungsmerkmale sind darum: An erster Stelle wir selbst als Personen, unser Laden als Ort, der gern besucht wird, unsere Internet-Auftritte als Spiegel von beidem; an zweiter Stelle unser Sortiment, das wir kennen und mit dem wir für unsere Kundinnen und Kunden neue Ideen, Gedanken und Verbindungen produzieren: Eine lebenslange Liebe lebt vom Moment des Kennenlernens.
    Die Buchgesichts-Aktion hat zu einem neuen Begrüßungssatz unserer Kundinnen und Kunden geführt, sie beginnen das Gespräch mit: „Ich hab‘ Dich in der Stadt gesehen!“

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    Veit Schmidt, Buchhandlung Löwenherz